Die Elternliste stellt sich für die Kommunalwahl vor. 

Sie wollen in einer attraktiven, kinder- und jugendfreundlichen Stadt wohnen und hoffen, dass ihre Kinder nach Abschluss Ihrer Berufsausbildung oder ihres Studiums in Pforzheim auch attraktive Arbeitsplätze und eine attraktive Stadt vorfinden. 

Die Mitglieder und der Vorstand des Ortsverbands Liste Eltern Pforzheim stellen sich deshalb mit eigenen Kandidaten für die Kommunalwahl auf. „Wir repräsentieren einen großen Querschnitt der Pforzheimer Bürger mit einem gesunden Sach- und Fachverstand“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ortsverbands Liste Eltern Pforzheim, der im Landesverband Liste Eltern Baden-Württemberg vertreten ist. Seit vielen Jahren würden in Pforzheim Millionen in Baumaßnahmen versenkt. Diese Maßnahmen hätten die Stadt in ihrer Entwicklung nicht vorwärts gebracht. In der Innenstadt sei der Einzelhandel kaum noch attraktiv. Nun solle auch noch die Wilferdinger Höhe aufgegeben werden. Was bleibe dann noch? Es fehlten außerdem annehmbare Gewerbeflächen für Neuansiedelungen in eventuell Forschung, Entwicklung und in zugehörige Wirtschaft.

In einen der wichtigsten Standortfaktoren, Kinder, Jugend, Bildung und Freizeit, werde nur dann investiert, wenn es nicht mehr anders gehe. Aber etwa acht Prozent der Schulabgänger hätten keinen Abschluss, und Pforzheim verfüge über die höchste Jugendarbeitslosigkeit in Baden-Württemberg. Das gelte es zu ändern. Eine ehemals reiche Stadt sei zu einer der ärmsten geworden. Von der Goldstadt sei nur noch ein blasser Glanz übriggeblieben, und der Stadtrat wie die Bürgermeister täten so, als sei dies nicht dramatisch.